Antwort an das Bundeministerium...
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vielen Dank für Ihre Rückantwort.
Sie legen dar, dass die Nichterwähnung der alleinerziehenden Väter in der Zeitverteilungsstudie "Wo bleibt die Zeit?" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durch die nicht repräsentative Klientel der alleinerziehenden Männer bedingt sei. Die Anzahl der im Rahmen der Studie verwendeten Fälle z.B. von alleinerziehenden Männern mit Kindern unter 18 Jahren sei zu gering gewesen, um eine belastbare statistische Aussage zu treffen.
Die hohe Qualität der statitischen Arbeit wird von uns nicht bezweifelt. Dennoch wird auch trotz der genannten plausiblen Gründe das BMFSFJ nicht von seiner Zuständigkeit für Familien und damit auch von der Verantwortung für die Klientel der alleinerziehenden Väter entbunden. Wir gehen davon aus, dass die alleinerziehenden Väter nicht dauerhaft aus solchen Studien ausgegrenzt bleiben sollen.
Aus diesem Grunde hätten wir es begrüßt, wenn uns das zuständige Ministerium in seiner Rückantwort positive Perspektiven in dieser Richtung für zukünftige Projekte gegeben hätte. Wir möchten deshalb nochmals an Sie appellieren, im Sinne des Gender Mainstreaming-Ansatzes zukünftig der Klientel männlicher Alleinerziehender Beachtung zu schenken. Mögliche Vorschläge wären dazu:
- Größere Anzahl alleinerziehender Männer, um ein repräsentatives Ergebnis auch für diese Klientel zu erhalten oder
- Darlegung der Gründe im Bericht selbst, weshalb die männlichen Alleinerziehenden nicht dargestellt werden konnten und die Darstellung der nicht repräsentativen Ergebnisse in einem Anhang zum Bericht um zumindest Tendenzen erkennen zu können.
Es wäre schön, wenn Sie uns in einer Rückantwort positive Perspektiven für zukünftige Erhebungen z.B. durch Berücksichtigung o.g. Vorschläge geben könnten.
Mit freundlichen Grüßen
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i.A. von MANNdat - Geschlechterpolitische Initiative
Hinweis: Dies ist ein offener Brief...
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